Aetheria Circumducitur

” Aetheria Circumducitur ” war meine erste Lampe mit einer Geisslerröhre und meines Wissens sogar die erste Geisslerlampe im Steampunk. Schon oft wurde sie in Berichten und in Zeitungen abgelichtet. Diese Lampe war sogar in einem Zeitungsbericht einer Ausstellung, auf der ich gar nicht war ! *gg

Lange habe ich danach gesucht und lange habe ich nach Auskunft über diese tollen Röhren gesucht. Was benötigt man damit sie leuchten? Ich habe immer davon gelesen daß mehrere tausend Volt benötigt wurden ? Wo bitte sollte denn der Strom dafür herkommen? Mittlerweile bin ich schlauer und verbaue die Röhren sehr gerne. Nachahmer gibt es natürlich und das auch in “hohen Steampunkkreisen”. Woher diese selbst ernannten Wissenschaftler die Röhren und Plasmakugeln aber haben, davon wird nichts erwähnt. Das ist die Steampunk ” Nettiquette ” *lach

Der sich drehende Käfig dient zum Schutz der Röhre sowie zum Schutz vor schnellen Handgriffen. Auf Ausstellungen haben Leute schon oft versucht die Röhre anzufassen. Da diese im Betrieb aber sehr heiß werden können, habe ich eben diese Schutzfunktion eingebaut.

Weiterhin war es nicht ganz einfach das Gerät zu erden. Die hier gezeigte Röhre braucht etwa 4500 Volt um schön zu leuchten. Mit einem Teslatrafo konnte ich das realisieren jedoch hat sich herausgestellt, daß in Rohren geführte Kabel, durch den hochfrequenten Teslastrom eine Induktion erzeugen. Kurz und bündig…Lavendel bekam einen Stromschlag der feinsten Sorte da das komplette Gerät unter Strom stand. Mein Daumennagel wurde dabei von einem überspringenden Funken durchbohrt. Glauben Sie mir, das ist als wenn Ihnen jemand Licht hinter den Augen einschaltet! Bei meiner Geisslerröhren Vorstellung habe ich es schon erwähnt und auch hier nochmals.

Bitte bauen Sie so etwas nicht ohne Fachkenntnisse nach. Ich rate jedem davon ab. Hier Fehler zu machen kann tödlich sein !

Licht

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